j.home`s world
 
Donnerstag, 13. März 2014
top secret, die neue generation buch 1 der clan

robert muchamore, interpretiert von blogunkel

Endstation Kirkcaldy. Im schottischen Hinterland, irgendwo im Niemandsland der britischen Insel, war Fun Ning gestrandet. Endlich war sie den Häschern ihres Clans entronnen, hatte die Fangarme des Schmugglerssyndikat erfolgreich abgeschüttelt. Dauernd war sie auf finstern Ladeflächen irgendeines Lastwagen gesessen, oder hatte in mit Brettern zugenagelten Häusern gewohnt, konnte darum auch kaum sagen, wo genau sie ihren Peinigern denn entkommen war. Fu Ning wusste aber, sie war auf der britischen Insel. Die Polizei hatte sie am Bahnhof in Liverpool aufgegriffen. Umgehend hatten die Ordnungshütter Fu in dieses Auffanglager in Kirkcaldy gebracht. Da sass sie nun und wartete, bis das Amt ihre Papier gecheckt hatte. Mit einem Mädchen, das ebenfalls einer düsteren Vergangenheit entronnen war, teilte sie das Zimmer. Als für beide Mädchen der Entscheid des Amtes negativ ausfiel, drehte das Mädchen durch, zündete das Zimmer an, schob aber die Schuld dafür Fu Ning in die Schuhe. Niemand glaubte Fun Ning. Den Häschern war sie entronnen, konnte aber der neuen Situation nicht viel positives abringen. Das Amt hatte entschieden, das Mädchen sie betrogen, der Flug zurück war gebucht. Es schien, dass sich Fu Ning den langen harten Weg in die Freiheit umsonst erkämpft hatte. Betäubt von der Wucht des realen Lebens ergab sie sich dem Schicksal.

Denn Fu Ning war gerade mal elf Jahre alt. Und nun war sie praktisch Vollwaise. Mutter war auf dem Weg umgebracht worden, Vater von der Polizei in China eingebuchtet. Ihre Heimat war Dandong gewesen. Dort war sie zur Schule gegangen, träumte von einer Karriere als Rockstat. Dann war Mutter eines Tages ohne viel Worte zu verlieren in der Schule aufgetaucht, hatte Fu mitgenommen. Schlagartig hatte sich ihr Leben geändert, denn Vater war in undurchsichtige Geschäfte verwickelt, war dann aufgeflogen und war nun ein gesuchter Verbrecher. Ein Freund der Familie hatte einen Fluchtweg vorbereitet. Und zunächst verlief auch alles nach Plan. Bis dann Mutter auf der Flucht von einem zwielichtigen Helfer ermordet wurde. Denn irgendwie hatten der Freund und ihr Vater mit dem Schmugglerring des verbrecherischen Aramovs Clans zu tun gehabt. So führte ihr Weg über Dalian, Bischkek und Pilsen ins Reich der grossen Briten.

In England, in einem geheimen Zenter mit dem Namen Cherub, in einer Ausbildungstätte für Kinder zum Agenten wurde gerade eine Aktion gegen diesen Schmugglerring geplant. Ihre Ware war eine lebendige. Es ging um viel Geld, Macht und Menschen. Ryan der ebenfalls elfjährige Junge hatte eben seine Ausbildung am Cherub abgeschlossen, wartete auf eine Mission. Diese wurde ihm auch bald von Zara Asker, der Leiterin, zugeteilt. Zusammen mit Agenten der TFU Dallas sollte er in Santa Cruz, Californien, sich dem Sohn der entflohenen Tochter der Clanchefin nähern. Dem Aramov Clan sollte endlich seine Verbrechen nachgewesen werden. Ryan hatte die Aufgabe, am dortigen College die Freundschaft von Ethan zu erwerben. Entscheidende Hinweise über die Machenschaften des Clans erhofften sich die Agenten. Schlag um Schlag sollte der Aramov Clan aus den Angeln gehoben werden. Aber als Ryan endlich die ersten Erfolge verbuchte, wurde die Mutter Ethans Opfer eines Anschlags. Ethan nun selber zum Weisen geworden, wurde von der Einsatzleitung den Fangarmen des Clans überlassen, was Ryan in nicht geringe Wut versetzte. Endlich hatte er die ersten Erfolge seiner Ausbildung zu verbuchen, da ging alles den Bach runter. Da seine Vorgesetzten ihm nicht vertrauten, das heisst, sich nun bessere Informationen erhofften, indem sie Ethan verwanzt den Leuten des Clans überliesen, war für sein jugendliches Gemüt nicht nachvollziebar. Allein, das änderte nichts an der Tatsache, dass seine erste Mission ohne rechtes Resultat nun fürs erste beendet war. Ryan flog zurück nach England.

Die Not für Fu Ning im Auffanglager Kirkcaldy hatte sich derweil zugespitzt. Nicht mehr vermeiden liess sich die amtlich gewordene Rückführung. Ohne Hoffnung auf ein besseres Leben verbrachte Fu ihre letzten Minuten in Scheinfreiheit. So schlurfte sie denn gebeugt neben der Betreuerin her. Keinen Sinn hatte es, sich zu wehren. Die Fahrt zum Flughafen verbrachte sie emotionslos am Fenster sitzend, taub im Herzen, erschlagen von der Wucht einer amtlichen Verfügung.
Aber auch Zara Asker, der Leiterin von Cherub, waren Unterlagen von Fu zugespielt worden. Ihr Lebenslauf hatte sie zu interessiern begonnen, und Zara wusste, Weisenkinder eigneten sich besonders für die Aufgabe als Kinderagent. Fu sass im Flugzeug, als in letzter Minute ein Taxi auf das Rollfeld brauste, darinnen die mit der Mission der Rekrutierung betraute Agentin sass. In letzter Minute wurde Fu aus der Kiste geholt. Nicht recht wusste nun das Mädchen, wie ihr geschah. Etwas vom glamourösen Traum eines Lebens als Rockstar erreichte als kleiner Funke Verstand Herz und Nieren. War sie nun endlich gerettet?

jh

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