j.home`s world
 
Donnerstag, 30. Januar 2003
Sünde.

An beinahe jedem Ort der Welt muss der verständnisvolle Mensch Unheil erkennen. Berichte über Mord, Raub, Sucht und Vergeltung belegen viele Spalten und Zeilen der Zeitungen.

Die menscheneigenen, natürlichen Anlagen bergen latente Kräfte, sodass es in der Sache der Natur liegt, dass der totale Friede oder die totale Einheit, Freundlichkeit nicht einhaltbar ist. Nur schon in einem Sportteam wird es immer den Spieler geben, der aus der Reihe tanzt bezw. die internen Regeln durchbricht.

Genau diese Merkmale vermittelt die Geschichte des Sündenfalls. Adam klaute auf Anregung Eva's den Apfel. Alles durfte er eigentlich in dem Lande in dem er wohnte benützen. Nur den einen Baum sollte er nicht berühren. Nach der vollbrachten Tat erkannte
er; ich bin nackt. Der Frieden in seinem leben und die Harmonie in seiner Umgebung war dahin. Er versteckte sich und schon bald musste er Eden verlassen. Premiere feierte die Schuldzuweisungs-krankheit, denn natürlich ist die Frau Schuld an dem Desaster. Erkenntnis, Wissen und Gier nach mehr war geweckt.

Ob wir nun der Geschichte nur symbolischen Charakter oder nur fiktiven Wert beimessen, die Wahrheit sündiger Attidüden ist klar ersichtbar und ihre heutigen Entsprechungen sind nicht abgewichen. Die Bibel nennt uns Sünde als die Quelle allen Übels. Humanismus aber hat unsere Denk- und Verhaltensweise wesentlich verändert. Sünde ist nur noch als menschliche Schwäche bekannt. Gewaltanwendung wird ehrenvoll als endliches loswerden oder rausslassen von zornigen Gefühlen interpretiert. Die Welt gleicht einem milchigen Gewässer. Die Menschen tummeln sich darin und anerkennen nur noch als wahr, was nicht klar ist. In diesem milchigen Gesichtskreis wurde der liebende Gott zum lieben Gott degradiert. Der liebe Gott ist tolerant und er muss doch wissen, dass der Mensch in seinem Innern letztendlich gut ist.

Die Bibel spricht aber auch davon, dass Gott heilig ist. Er kennt also noch die totale Harmonie, den totalen Frieden, den es aufgrund der Sünde bei den Menschen nicht mehr gibt. Der Mensch ist eben nicht heilig. Er braucht Errettung. Errettung aus dem milchigen Gewässer des Humanismus. Da ist niemand der von sich sagen könnte, ich bin ohne falsch.
Einst wurde die ganze Erde von einer Flut bedeckt. Sie begrub alle Menschen, denn ihr Sinnen und trachten war böse. Einer aber wurde von Gott gerecht genannt und er überlebte in einem selbstgebastelten Boot mit seiner Sippe und vielen Tieren die Katastrophe. Dieser zeigt jedem Überlebnswilligen den richtigen Pfad. Und heute noch ist es möglich, ein Leben zu führen, das den Ratschluss der Sünde nicht animmt. Ein Leben, dass von Gerechtigkeit und Liebe gegenüber sich selbst, wie gegen den Nächsten getragen ist.

Somit beschliesse ich meine nicht nur ironisch gemeinten, aber umso denkwürdigeren Verse.

j.home

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