j.home`s world
 
Montag, 27. Oktober 2003

Krieg und Frieden

Krieg brodelt in mancher Nation. Krieg als solches ist für jene die ihn erleben eine schlimme Sache. Und es gibt Krieg, der ohne Waffen geführt wird, zum Beispiel der Informationskrieg, das heisst ein Land durch Falschinformation zu infiltrieren.
Der Kreis der Kriegsparteien muss jedoch erweitert werden und zwar zunächst einmal um die Linken, dann aber muss der Kreis auch um das iraqische Volk als solches erweitert werden. Kaum einmal hat es einen Krieg gegeben, der mehr Widersprüche ausgelöst hat. Der Präsident der USA benutzt Gewalt um Frieden zu schaffen. Saddam galt schon lange als Unterdrücker und Gewaltherrscher. Die Uno sollte Klarheit schaffen ist aber unschlüssig. Die Linken protestieren unzufrieden und empören sich gegen den Kriegsentscheid, üben intelektuelle Macht aus. Das iraqische Volk liebt sein Land, aber nicht den Herrscher und es begrüsst die Veränderung, leidet aber am meisten unter dem Krieg.

Dieser Krieg ist eine komplexe Sache. Frieden wünschen sich alle Parteien. Wollen sie Frieden geben, müssen sie ihn aber zuerst selbst erfahren. Der Menschensohn alleine kann ihn geben. Hat der Mensch Frieden, so kann er ihn auch weitergeben. Die Einen geben eben Macht weiter, die anderen Aggression. Einige bleiben stumm, weil sie keine Stimme in der Welt haben, andere demonstrieren nur in der Öffentlichkeit. Gewaltlosigkeit jedoch ist ein hohes Gut.

Selig sind die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes heissen.

Solches und mehr können wir aus der Bibel erfahren. Warum aber wird sie dauernd ignoriert? Warum denken so viele Westler nicht mehr an diese Worte? Die Erklärung ist einfach und liegt darin, dass irgendwann in unserer Geschichte, der Verstand des Menschen die Erkenntnis, die aus der Schrift kommt, ersetzt hat durch die Erkenntnis, die von seinem Geist stammt. Mit anderen Worten, unser Geist hat sich vom Lesen des Wortes distanziert. Wir erklären Ursache und Wirkung aufgrund von Wissenschaften und nicht aufgrund der Bibel. Die Distanzierung vom Wort, hat postwendend die Distanzierung vom Frieden gebracht. So gibt jetzt halt wieder jeder weiter was er hat. Unsere Aktionen sind an unser Inneres gebunden. Wir können nur weitergeben, was wir auch selber besitzen. Eine unversönliche Haltung säht Hass, Zorn bringt Krieg, Neid ruft nach Vergeltung, Spott gründet Grenzen, Gesetzlichkeit trifft auf Abneigung und Stolz erzeugt Widerstand. Schnell sind wir im Richten, langsam im Vergeben. Leicht fallen böse Worte, zäh fliesst die Ermutigung. Jedes Land richtet sich eine Armee ein, kein Land rüstet Leute für den Frieden. Geld regiert die Welt, jedoch nur solange als niemand dagegen steht. Schliessen will ich mit einem legendären Wort:

Wer das Leben behalten will, wird es verlieren, wer es verliert, wird es erhalten.

j.home@jesusfreaks.ch

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