j.home`s world
 
Montag, 27. Oktober 2003
Wort
  • Weises Grauhaar, seriöser Konsument,
    treuer Mittelständiger, gesegneter Schwacher, gescheite Miteinbezogene, einfache Arbeiterin, emporstrebender Jüngling und aufgehendes Mädel!

Hast du gelernt ein Wort zu geben? Und wenn du es gibst, wirst du es halten?
Oder gibst du ein Wort und weisst im voraus, dass du es nicht einhältst?

Solches und mehr wird in dieser Zeit gesehen. Eltern werden missachtet, Reden verkommen, leichte Unterhaltung bestimmt die Freizeit. Mehr als wir denken, unterliegen wir der Unterhaltungswirtschaft. Nach ihrem Belieben jongliert sie mit ethischen und moralischen Grundsätzen und setzt sie neu ein. Liebe wird zu sexueller Freiheit, Treue zur engen Unbekannten, Glaube zur unmodernen Angelegenheit, Hoffnung zur begrenzten Realität, Gebote zu Verboten, Enthaltsamkeit zur langen Weile, Heiligkeit zur fehlerhaften Natur und Gott selber zum selbstgebastelten Etwas.

Wen wunderts, das vielen der Schnauf ausgeht. Viele entweder ganz abschalten und grenzenlose Freiheit propagieren oder als Fundis ins Extremistenlager wechseln. Wie auch immer. Ein einfaches Wort zu geben und zu halten wird heilsame Wirkung haben, denn es hat diejenigen Grundsätze zur Basis, denen wir im Namen des heutigen Volkswissens absagen.

Wenn ich sage, dass Jesus Christus diese Grundsätze in sich vereint, so meine ich damit, dass er der Grundstein zu jeglicher Moral ist. Seine Worte waren markant und hatten Kraft. Sein Leben stimmte mit seinen Worten überein. Denken wir an die Bergpredigt. Selig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen. Er hatte ein reines Herz und er schaute Gott.

Die Schriftgelehrten und Pharisäer waren darauf aus, Jesus zu Fall zu bringen. Herrschsucht, Eifersucht und Gesetzlickeit trieben sie dazu. Sie konnten den Wortkampf nicht gewinnen, weil sie ihres Wortes nicht sicher waren. Reinheit in den Absichten ist
sozusagen die Grundvoraussetzung für ein sicheres Wort.
Weiterhin ist das Ansehen der Person ein Fallstrick für das sichere Wort. Jesus war bereit sein Gesicht zu verlieren. Seinen engsten Freunden gegenüber blieb er stets in der Wahrheit. Unangenehme Sachen, und das tönt hart für unsere modernen Ohren, trug
er offen an den Zuhörer, er sei Freund oder Feind, heran. Wieviel Heuchelei ist vorhanden, nur weil wir nicht bereit sind das Risiko einzugehen unser Gesicht zu verlieren. Und so verletzen wir unser Gegenüber.

Schlussendlich wird es sein wie im Zundhölzli-Lied von Mani Matter. Das Feuer ist nicht mehr zu löschen. Misstrauen hat sich wie eine Schlingpflanze um den Baum gewunden. Und so wird unser Ansehen doch gefällt. Diejenigen Menschen die wir gewinnen wollten haben wir verloren. Am Schluss stehen
wir alleine, ohne Freunde da. Was bleibt, ist, mit sich selbst mal die Wahrheit zu besprechen. Bei sich mit einem guten, vertrauenswürdigen Wort zu beginnen.

j.home

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