j.home`s world
 
Turm und Kasten

Über die Herausforderung und Berufung ein Ganggründer zu sein.

Es ist als hätte das vergangene Jahrhundert auf die Ankunft der Jesus Freaks gewartet. Oder soll man besser sagen, es ist als hätte das vergangene Jahrhundert auf die Art und Weise der Jesus Freaks gewartet? Tatsache ist, es gibt viele traditionelle Gemeinden. Gemeinden, die vielleicht einmal spektakulär gestartet sind. Dann haben sie sich gesetzt. formen haben sich eingespielt, Abläufe sind fest. Die Pfingstgemeinde zum Beispiel hat eine gute Tradition der Sprachbegabung. Die Baptisten setzen in ihrer Theologie den Schwerpunkt Taufe. Brüdergemeinden legen das Wort wortwörtlich aus. Viniyard Gemeinden setzen bei Heilung an. So gibts viele verschiedene Gemeinden und Stiele. Und alle die genannten haben eine feste Örtlichkeit als Treffpunkt. Wir haben die Möglichkeit, Menschen auf viele Arten auf Jesus anzusprechen. Als Gläubige wissen wir, der Mensch ohne Gott lebt in vielerlei Gefangenschaften. Die Freiheiten für das persönliche Leben sind grösser geworden. Im Mittelalter wurde man zum Beispiel schon für ein kleines Vergehen ziemlich hart bestraft. Und man konnte im Turm landen. Im Kitchenturm. Toleranzgrenzen sind weiter geworden. Diebstahl zum Beispiel wird oft nur mit bedingter Strafe belegt.
Vom inwändigen Standpunkt her ist ein Mensch eher wieder frei, wenn er die Strafe abgessen hat. Er hat ohne wenn und aber gebüsst. Er kann wieder tun uns lassen was er will. Die heutige Zeit kennt jedoch noch andere Gefangenschaften. Ein Mensch kann frei sein und doch gefangen. Dazu gibt die Medienwelt viele Möglichkeiten, seinen Neigungen entsprechend abzutauchen. Am Anfang wird man dabei auch gut drauf sein. Dies nimmt mit der Zeit aber ab. Es schleichen sich neue Mühsamkeiten ein, von denen man am Anfang keine Ahnung hatte. Viel Kästen geben einem die Möglichkeit immer irgendwie unterhalten zu sein. Fernseher, Computer, Playstation, Organizer, Handy, Mp 3- Player usw. Der Direktvergleich zwischen Mensch im Turm und Mensch vor dem Kasten ergibt eine unterschiedliche Art des Betroffenseins. Gefangen im Turm wird der Mensch vor allem träumen. Der Kasten liefert die Träume. So wird eine beginnende Gefangenschaft auch eine andere sein. Schweigsamkeit wird er an den Tag legen, obwohl er reden könnte. Diese veränderte Art des Lebens braucht eine veränderte Art darauf zu reagieren. Wenn wir vor die Haustüre treten, sind wir mit einer Welt des Konsums konfrontiert. Gewissermassen diktiert sie uns eine neue Introvertiertheit. Als Menschen dieser Generation verstehen wir diese veränderte Kultur. Wir müssen die Botschaft in eine sich ständig ändernde technische Umgebung tragen. Als Jesus Freaks sind wir berufen in dieser Umgebung Freunde zu gewinnen und Gangs zu gründen. Die Ausrichtung des Gottesdienstes auf immer neue Methoden, das können und verstehen wir. Es ist dabei klar, das Evangelium bleibt das gleiche. Auch die Art und Weise der Dringlichkeit und des sich überwindenmüssens. Dabei haben wir aber die Freiheit, das Evangelium in der von uns gewünschten Packung den Menschen zu schenken. Wir geben also nicht eine Mogelpackung, sondern wir geben eine duftente, anziehende Packung.
Gangs zu gründen ist das Ziel der Bewegung Jesus Freaks Schweiz. Dazu gebe ich meine Zeit und meine Kraft.
jhome

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About Jesus Freaks St.Gallen

Nach ungefähr 5 Jahren Jesus Freaks St.Gallen, ist es an der Zeit das Schiff neu zu entern. Wir entern das Schiff um zu sehen, welcher Inhalt die Stürme überstanden hat, und welcher Inhalt von Bord gespült wurde.
Das wichtigste gleich am Anfang. Unsere Idee von Gemeinde, also Gang sein, hat sich gehalten. Eine Gang sein bedeutet für uns als Gleichgesinnte diejenige Aktion umzusetzen, die wir wollen. Dabei geht es zuerst einmal um den fett gesegneten Abhängabend. Immer freitags versammeln wir uns um gemeinsam das Zentrum unseres Glaubens zu feiern. Wir starten unkompliziert mit Gemeinschaft bei Cafe und Snacks. Nicht gehalten hat sich aber, dass wir Gemeinschaft haben, ohne irgendwann geistlich zu werden. Input und Lobpreis wurden somit wieder an Bord geholt, nachdem sie in die See geworfen wurden. Dabei ist es klar, dass die ganze Sache unkompliziert an den Mann gebracht wird. Ätzendes Bekehrungsgelaber oder Getue wird von der Gang als Ganzes gleich über Bord geworfen. Ebenso moralisieren und übermässiges streiten im Gespräch. Unsere gemeinsamen Ausgehzeiten haben sich gehalten. Nicht jedoch die immer gleiche Lokalität die man besucht. Die Interessen sind hier zu verschieden. Nach dem Abhängabend werden Lust und Laune aktiv und weisen ins Bett oder in die Beiz. Fallen gelassen wurde auch die interne Band. Dies zugunsten von Kraft und Zeit für den Gangaufbau. Strukturmässig haben wir uns als Gang die gängigste Methode verpasst, den Verein. Jeder kann bei uns reinschauen und zuschauen und mitdiskutieren. Und wenn es ihm oder ihr bei uns fügt, kann er oder sie sich anschliessen, was aber eine gewisse Verbindlichkeit nach sich zieht. Nicht gehalten hat sich auch der alte Clubraum. Aus eins wurde nämlich erfreulicherweise zwei mit eigenem Eingang. Dafür ist die Jahre hindurch unverrückbar klar geblieben, dass wir der Heilsarmee die Freundschaft und somit auch den Kontakt halten. Als Gangarbeit sind wir schliesslich so ausgerichtet, dass jemand entweder nur Gangmitglied sein kann, oder auch noch Mitglied einer andern Gemeinde. So haben wir Gangmitglieder, die noch zusätzlich die Pfimi besuchen oder die Heilsarmee. Geblieben ist auch die kulturmässige Ausrichtung. Das Jahr 07 bringt viel Musik beinahe jeder Stilrichtung. Und weiterhing wollen wir im kulturellen Bereich alternativ bleiben. Dies nur schon darum, weil sich auch die soziale Gassenarbeit gehalten hat. In den Räumen der Oase gibt die Jesus Freaks Gang einmal im Monat das Essen an Randständige aus. Daher haben wir einige Konktakte bekommen. Unsere Freunde von der Gasse besuchen also recht regelmässig unsern Abend. Und dies ist ein Grossteil unseres missionarischen Tuns. Gemeinschaft anbieten, Input und Lobpreis nicht vergessen. Gangmitglieder sind wir eigentlich mehr als 10, regelmässig kommen aber so zwischen 3-8 Mitglieder.
Unter die letzten Jahre ziehen wir nun einen Strich, um mit der momentanen Zusammensetzung wieder neu anzusetzen und die kommenden Jahre zu prägen.

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Jesus Freaks St.Gallen

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